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Aquila Capital lanciert neuen Rentenfonds
21.10.2009
Aquila Capital lanciert einen renditeoptimierten Rentenfonds: Der Spezialist für alternative Investments konzipierte den AC Triple Alpha Fixed Income 50 „für sicherheitsorientierte Anleger, die im Wechselspiel von hoher Liquidität, geringer Volatilität und hoher Unabhängigkeit von Aktien- und Rentenmärkten fortlaufende Einnahmen oberhalb derer klassischer Renteninvestments erzielen wollen“, so das Unternehmen in einer Mitteilung.
Ausschlaggebend für die Entwicklung eines solchen „Enhanced Bond“ sind die nachhaltig verschlechterten Aussichten für Anleihen im Rahmen veränderter finanzwirtschaftlicher Bedingungen. Die weltweit größte Anlageklasse verspricht mittlerweile nur noch geringe Renditeerwartungen: „Wir können nicht unmittelbar vorhersagen, wie sich die Zinsmärkte innerhalb der nächsten Jahre entwickeln werden, es ist aber relativ einfach zu bestimmen, welche Renditeerwartungen für Renten jeweils daraus resultieren,“ erläutert Dr. Dieter Rentsch, CIO von Aquila Capital und Fondsmanager des TAFI 50. „So wird in den kommenden zehn Jahren für zehnjährige Anleihen nur noch eine Gesamtrendite im Korridor zwischen zwei Prozent p. a. und fünf Prozent p. a. zu erwirtschaften sein – und das vor Steuern und Inflation. In diesem Umfeld ist eine Anlage in klassische festverzinsliche Wertpapiere nicht mehr lohnend.“
Der Triple Alpha Fixed Income 50 zielt auf eine durchschnittliche jährliche Rendite von über acht Prozent. Mit einer Volatilität von ca. 5,6 Prozent bewegt er sich in einem ähnlichen Risikoumfeld wie Bundesanleihen. Basis des TAFI 50 ist der Rentenindex iBoxx Euro Sovereigns Eurozone, ein passiv gesteuertes Rentenportfolio, das die Gesamtperformance europäischer Staatsanleihen abbildet. Die Zusatzrendite erzielt der Fonds durch den Einsatz systematischer und regelgebundener Stillhaltestrategien unter Einbindung fundierter statistischer Zyklen, deren positive Auswirkung auf die Renditeentwicklung bereits seit Jahrzehnten bekannt sind und dennoch bisher selten für die Anlageoptimierung in Anspruch genommen wurden:
Sommer-Winter-Zyklus
„Sell in May and go away, but remember to come back in November.” Dieses geflügelte Wort unter Börsianern beschreibt den Sommer-Winter-Zyklus. Er offenbart, dass sich die besten Renditechancen weltweit meistens im Winter bieten, während Kursverluste überwiegend im Sommer und Herbst stattfinden.
Monatswechsel-Zyklus
Der Monatswechsel-Zyklus beschreibt die Tendenz von Börsenkursen, um das Monatsende herum mit erhöhter Wahrscheinlichkeit anzusteigen. Gründe hierfür sind u. a. Geldströme von Pensionsfonds, Fonds-Sparplänen sowie die Zahlung von Löhnen und Gehältern.
TAFI 50
Über ein 50 Prozentiges Options-Overlay auf den iBoxx setzt das Fondsmanagement um Dr. Dieter Rentsch beide Zyklen gezielt ein und erreicht so das optimale Chancen-Risikoverhältnis. Im Ergebnis steht eine zukunftsfähige Anlagelösung für sicherheits- und gleichzeitig renditeorientierte Investoren.
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